• Strategie


    Investmentprozess

    acevos Investmentprozess ist sehr effizient. Damit Investoren den Wert unseres Ansatzes einschätzen können, ist ein Vergleich mit dem heute im Aktienmarkt gängigen Ansatz hilfreich:

    Das Anlageuniversum besteht aus rund 2.500 börsengelisteten Healthcare-Unternehmen. Kein noch so großes Research-Team kann diese große Anzahl an Unternehmen erfassen. Deshalb wird i.d.R. damit begonnen, das Universum durch einen Liquiditätsfilter einzuengen. Danach ist das investierbare Anlageuniversum meist noch zu groß. Deshalb wird versucht, dieses noch weiter von einer „Long List“ zu einer „Short List“ an Unternehmen einzuengen. Dies wird üblicherweise mit den weiter oben beschriebenen retrospektiven Screening-Modellen gemacht. Aufgrund der oben beschriebenen Unzulänglichkeiten dieser Screening-Modelle, geben diese unseres Erachtens zu viele falsch-positive Signale aus. D.h. es wird sich vielfach der Illusion vorhandenen Potentials hingegeben. Trotzdem wird diese Short List an Unternehmen als Basis für das nun folgende qualitative Research verwendet. In diesem werden Investment Cases gescreent, d.h. die Geschäftsmodelle der Unternehmen einer qualitativen Überprüfung unterzogen. Die Investment Cases, die in diesem Prozess einen guten Eindruck machen, werden dann genauer unter die Lupe genommen. Bestätigt sich der erste positive Eindruck, wird danach die aktuelle Bewertung des Unternehmens analysiert, falls dies nicht bereits im Rahmen des vorangegangenen quantitativen Screenings gemacht wurde. Für die Bewertung begnügen sich die meisten Marktteilnehmer mit relativen Bewertungsverfahren, da die absoluten Bewertungsverfahren weitaus aufwändiger sind. Letztere können durchaus mehrere Tage pro Unternehmen erfordern. Im Healthcare-Sektor sind relative Bewertungsverfahren in den meisten Bereichen jedoch nicht zielführend. Hier sind absolute Bewertungsverfahren (z.B. DCF- oder EVA-Modelle) zwingend erforderlich. Professionell arbeitende Markteilnehmer verwenden deshalb absolute Bewertungsverfahren. Doch nach mehreren Tagen Arbeit am absoluten Bewertungsmodell, stellt sich oft heraus, dass das Unternehmen kein ausreichend hohes Upside hat, um eine Investition zu rechtfertigen. D.h. der qualitative Investment Case war zwar gut, aber dieser war von anderen Marktteilnehmern offensichtlich schon früher erkannt worden. Dieser Research-Prozess ist somit hochgradig ineffizient, da diese Marktteilnehmer sehr viel Zeit für Unternehmen aufwenden, ohne vorher zu wissen, ob diese ausreichendes Potential für ein Investment aufweisen.


  • Strategie


    Investmentprozess

    acevo hat den oben beschriebenen Research-Prozess praktisch auf den Kopf gestellt. Das ACAD-Modell ermöglicht es uns, mit der absoluten Bewertung der Unternehmen zu starten. Aus dem ACAD-Modell heraus wird für jedes einzelne Unternehmen ein eigenes komplexes, auf den oben angesprochenen, proprietären Healthcare-Sektor-spezifischen Algorithmen und einem absoluten Bewertungsverfahren beruhendes Modell generiert, welches das absolute Upside bzw. Downside zum gegenwärtigen Kurs der Aktie des Unternehmens ausgibt. Da dieser automatisierte Prozess nur einige Sekunden pro Unternehmen dauert, ist acevo in der Lage, ein beliebig großes Anlageuniversum zu erfassen. Am Ende dieses Prozesses werden die Unternehmen nach Upside im Modell angeordnet. Auf dieser Long List an Unternehmen stehen diejenigen mit dem höchsten Upside ganz oben, diejenigen mit dem höchsten Downside ganz unten. Erst jetzt fängt das Team von acevo mit dem qualitativen fundamentalen Research an.



    Vorteile


    • Durch das ACAD-Modell werden die Bottlenecks des konventionellen Research beseitigt – Limitierungen hinsichtlich der Größe des zu analysierenden Anlageuniversums gehören damit der Vergangenheit an


  • Strategie


    Investmentprozess

    Im Rahmen des qualitativen fundamentalen Researchs wird für die Gewinnung von Long-Ideen mit den Unternehmen ganz oben auf der Long List gestartet, für die Generierung von Short-Ideen ganz unten. Wir fangen somit erst an, unsere eigene Arbeitszeit aufzuwenden, wenn wir durch das ACAD-Modell bereits wissen, welches Unternehmen hohes Upside (Long-Ideen) bzw. hohes Downside (Short-Ideen) bietet. D.h. wir betrachten mit unserer qualitativen fundamentalen Analyse nur die Unternehmen, von denen wir bereits wissen, dass sie Potenzial haben. Und da uns das ACAD-Modell auf der Bewertungsseite sehr viel Zeit spart, können wir die gewonnene Zeit nutzenbringend einsetzen, indem wir mit unserer qualitativen fundamentalen Analyse mehr in die Tiefe gehen. Daraus resultiert ein besserer Selektionsprozess und letztendlich eine bessere Rendite. Für die fundamentale Analyse verwenden wir über die Jahre entwickelte und optimierte Subsektor-spezifische Research-Prozesse, die den besonderen Eigenschaften jedes einzelnen Subsektors bzw. Geschäftsmodells Rechnung tragen. Am Ende ist jedoch nicht nur das absolute Upside bzw. Downside und die Qualität des jeweiligen Investment Cases das allein Entscheidende, sondern auch in welcher Zeit dieses realisiert werden kann. Deshalb werden zusätzlich noch Events der Unternehmen, die als Katalysatoren für eine Bewegung in die eine oder andere Richtung dienen können, analysiert. Des Weiteren werden für die Optimierung des Timings sowohl proprietäre als auch Mainstream Tools der technischen Analyse eingesetzt.



    Vorteile


    • Das ACAD-Modell ermöglicht eine sehr zielgerichtete, fokussierte fundamentale Analyse der Unternehmen

    • ACAD-Modell und Subsektor-spezifische Research-Prozesse optimieren den Selektionsprozess